„LICHT” periodische Ausgabe des Bundes der Freimaurer in Bulgarien

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„LICHT” periodische Ausgabe des Bundes der Freimaurer in Bulgarien

„LICHT” periodische Ausgabe des Bundes der Freimaurer in Bulgarien

Neunundneunzig Prozent der Menschen entsetzen sich wahrscheinlich wenn sie das Wort Maurer hцren. In ihrem BewuЯtsein tauchen sicherlich apokalyptische Bilder von der Zeit der Inquisition auf, Antichristen brennen auf Scheiterhaufen, aller mцgliche Verschwцrungen werden vorbereitet, infolgedessen raffen angesehene Politiker und Geschaftsmдnner hinweg.
Periodisch „erцffnet sensationell” die Presse, daЯ irgendeine цkonomische Katastrophe, politischer Tod, physische Vernichtung und anderes Unglцck, Taten von in geheimer Gesellschaft organisierten, allmдchtigen und unerreichbaren Persцnlichkeiten sind.
Die Kirche erklдrt den Verlust des Glaubens und des Vertrauens in ihr mit der Untergrundtдtigkeit der unglдubigen Antichristen, die mit dem Satan vereinigt sind.
Beginnen internationale Wechselbeziehungen zu knirschen, so wird sofort das fдllige Szenarium fьr grandiose Verschwцrungen zur Einfьhrung von unheilvollen Neuweltordnung herausgeholt und wie die Maurer, Mдnner mit weiЯen Handschuhen die Marionettenregierungen leiteten.
Die Revolutionen, die gigantischen Militдrindustriekomplexe, der Drogenhandel, der Borseneinsturz, das Entwerten der Wдhrung, die regionalen bewaffneten Konflikte, die Hofumsttьrze, die Terroristenanschlдge, der Aufbau und das Fallen der Berlinermauer – alles sei Tat der hцllischen Plдne der Maurer.
Ein Philanthrop gibt Geld fьr die Gesundheit, die Ausbildung und die Unterhaltung der Menschen aus – hinter ihm stьnden wieder die Maurer.
Ja. Sie existieren wirklich – nicht wie eine Mythe, sondern wie Realitдt. Millionen Mдnner auf der Welt, ohne Unterschied zu Nationalitдt, Glaube, Zugehцrigkeit, Gesinnung, Posten und Sozialstellung, ziehen symbolisch schwarze Anzьge und weiЯe Handschuhe an und nennen sich Brьder. So war es jahrhundertelang. Sie wurden verfolgt, verboten, vernichtet, aber nur von den diktatorische Regimen und von den Machthabern, die nach absoluten Macht streben.
Das einzige Ziel der Maurer ist die Vervollkommnung der menschlichen Wechselbeziehungen, das Unterhalten von echten, normalen Beziehungen mit dem Nдchsten.
Sie existieren. Der Bau ist ihre Arbeitsstelle und deshalb nennen sie sich Bund der Freimaurer. Der Zirkel, das Lot und der rechte Winkel sind ihre symbolischen Werkzeuge, weil man eine unzerstцrbare Welt nicht errichten kann, ohne die unerbittlichen Gesetze der Architektur einzuhalten.
Wenn Sie sich mit den Augen des Guten umsehen, werden Sie sie auch hier entdecken… hier in Bulgarien.
Die Ausgabe der GroЯloge Bulgariens ist „Licht” genannt, weil die bulgarischen Freimaurer, eingeweiht von zustдndiger Seite in dem Mauerwerk, wie alle ihre Brьder auf der ganzen Welt denken, daЯ das grцЯte Streben der Umgebenen von Dunkelheit ist das Licht zu sehen. Die Zeitschrift „Licht” ist Fortsetzer des Geistes der Freimaurerpresse in Bulgarien, die sich frei in den 20″en und 30″en Jahren des vergehenden Jahrhunderts verbreitete. Zu dieser Zeit funktionierte in unserem Land vцllig gesetzlich die regulдre GroЯsymbolloge Bulgariens.
Dic Wiedergeburt des Mauerwerks in Bulgarien begann unmittelbar nach dem Sturz des totalitдren kommunistischen Regimes am 10 November 1989 und der folgenden Demokratisierung der bulgarischen Gesellschaft. Die ersten Fцrderer dieses ProzeЯes sind eine Gruppe lebende und arbeitende in Deutschland Bulgaren, die dort in den Geheimnissen des Mauerwerks eingeweiht wurden. Vor allem muЯ den Namen des Bulgaren Ivan Vojnov erwдhnen, der einen der hцchsten Rдnge in dem Bund der Freimaurer hat.
Die Verдnderungen des Geistes und der Werte einer unterdrьckten und begrenzten in ihren Freiheiten Gesellschaft wurden von Kataklismen begleitet. Das zum neuen Leben erweckte bulgarische Mauerwerk erlebte sie und errichtete unter der Vormundschaft der Vereinten GroЯloge der Freimaurer Deutschlands die gesetzmaЯige Etappe der Grьndung von unabhдngigen und anerkannten Loge der Freimaurer Bulgariens.
Die Freimaurer in Bulgarien nehmen diesen Akt wahr wie Erneuerung der organisierten Bewegung der bulgarischen Maurer. Zwangsweise unterbrach die Bewegung ihre Tдtigkeit am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, nach der Annahme im Jahre 1940 des faschistischen „Nationschutzgesetzes”, das die Existenz von Organisalionen mit inlernationalen Strukturen verbat. Deshalb wird die neugegrьndete GroЯloge Bulgariens betrachtet als Nachfolger der am 27 November 1917 verkьndete GroЯsymbolloge Bulgariens und als Erbe ihrer Traditionen, Ziele und Aufgaben im Geiste des regulдren Freimaurerhandwerks auf der Welt. Sie ist Vertreter der Oberste Macht der bulgarischen Maurer, die in einzelnen anerkannten Logen auf dem Territorium des Landes und auЯer ihr organisiert sind.
Die GroЯloge Bulgariens ist Bьrge fьr das Einhalten der Grundsдtze des Freimaurerhandwerks.
Die bulgarischen Maurer betrachten das freie Maurerhandwerk als freier Bund, der auf der Solidaritдt zwischen den Menschen beruht, Menschen die die Tugenden, von denen unmittelbar das gute Leben der Gesellschaft abhдngt, beherrschen und ausьben.
Die bulgarischen Maurer wissen, daЯ das freie Maurerhandwerk keine Entschlьsse zu Glaubensfragen nimmt und keine politischen Fragen bespricht, unterordnet sich keinen Dogmen und ist eine Organisation fьr gerechte Geiste ohne Unterschied in Hinsicht auf Nationalitдt, Glaube, Ansichte, Wohlstand, Rang und gesellschaftliche Stellung.
Die bulgarischen Maurer nehmen an, daЯ das freie Maurerhandwerk als Ziel hat die sittliche Vervollkommnung der Menschheit durch Verbesserung ihren geistigen und materiellen Zustand und begrenzt die Wege zur Suche der Wahrheit nicht.
Die bulgarischen Maurer sind echte freie Menschen, die nur von ihrem Gewissen abhдngig sind. Sie ьben die weiteste Duldsamkeit ьber die Meinungen aus und streben immer nach Eintracht.
Die bulgarischen Maurer, wie alle Freiemaurer auf der Welt halten sich untereinander bei allen Umstдnden fьr Brьder und erinnern sich, daЯ jeder Mensch ihr Bruder ist. Sie lehren die Menschen sich lieben, gegenseitig helfen und sich vereinigen, damit sie in vollem Einverstдndnis leben kцnnen.
Die GroЯloge Bulgariens ist gegrьndet und verwirklicht ihre Tдtigkeit nach der vorgesehenen in den Gesetzen des Staates Ordnung und in Ьbereinstimmung mit der Verfassung von Republik Bulgarien. Auf der Grundlage der gegenseitigen Anerkennung steht sie in brьderlichen Verbindungen mit auslдndischen Maurergemeinschaften, mit bulgarischen und internationalen Organisationen.
Der bulgarische Freimaurer ist treu und ergeben seiner Heimat. Seine heilige Pflicht ist die Freiheit und die Unabhдngigkeit des Vaterlandes zu verteidigen. Er beteiligt sich nicht an von dem Gesetz nicht gestattenen Taten, Taten die degen die festgesetzte Gesellschaftsordnung im Land gerichtet sind.
Die erste Nummer der Zeitschrift „Licht” hat das Ziel die bulgarischen Freimaurer zu unterstьtzen bei dem Erlernen der Geschichte der Maurerbewegung sowohl im weltlichen als auch im nationalen MaЯstab. Trotz der dьrfligen Literatur in Bulgarisch ьber das Wesen des Mauerwerks, wollen die Autoren der Ausgabe mehrere Tatsachen ьber den Bund der Freibauer darlegen, dabei ganz bewuЯt vermeiden sie nicht die bis jetzt dargelegten offiziellen Antimaurerpositionen. Leider sind sie ьberwiegend in der bulgarischen periodisehen Presse und Publizistik.
Die Ausgabe ist zugдnglich auch fьr den nicht eingeweihten in dem Mauerwerk Leser, weil die veroffentlichten Stoffe keine gagenwдrtigen Innen – und Organisationsfragen betreffen. Die Autoren suchen nicht das ьbliche fьr die andere periodische Presse Element der Sensation und Enthьllung unvermuteten von der Gesellschaft „Geheimnisse”.
Auf den Seiten 2 – 3 ist die Legende ьber Hiram – der Bauer des Solomontempels dargelegt. Diese Legende ist die begrьndende Mythe in der Geschichte des freien Maurerhandwerks.
Auf Seiten 4-5 kann man ein Interview mit dem Bulgaren Ivan Vojnov lesen, der seit langem in Deutschland lebt und arbeitet und ist einer der grцЯten Fцrderer und Initiatoren fьr die Wiederherstellung des Mauerwerks in Bulgarien. Der Stoff ist vor einigen Jahren auch in der periodischen Presse veroffentlicht. „Seit 43 Jahren bin ich unter den Maurern. Das hat in meinem Leben eine groЯe Rolle gespielt – ich bin ein ganz anderer Mensch geworden… Ich bin nicht ruhmsьchtig, wenn ich etwas tun kann, wenn ich helfen kann und niemand erfдhrt davon. Jetzt will ich, daЯ das auch in Bulgarien passiert, daЯ sich die Bulgaren als Brьder fьhlen” teilt Ivan Vojnov mit.
Auf den Seiten 6-8 behandelt man die Frage „Was ist das Mauerwerk?” vom Gesichtspunkt der heutigen Vorstellungen fьr Politilc, Religion, Staat, Moral, Kommunikationen u. a. Grundthese im Stoff ist, das Schicksal des Menschen ist sich selbst zu schaffen. Der richtige Mensch will nur das tun, was vernьnftig und gerecht ist. Er unterdrьckt die Begierden und die Angst und gibt Ausdruck nur der Vernunft. Das ist nдmlich die Zarenkunst. Der kosmopolitische Charakter des Mauerwerks wird betohnt. Das Mauerwerk entstand aus der Notwendigkeit den Dogmatismus und die Ansprьche von verschiedenen Institutionen der menschlichen Gesellschaft fьr absolute Herrschaft in der geistigen Sphдre zu ьberwinden. Es wird hervorgehoben, daЯ das Mauerwerk auf keinem Fall als konspirative Organisation oder wie eine geheime Gesellschaft bestimmt sein kann. Die Aufgaben des Mauerwerks sind nicht und kцnnen nicht im Widerspruch mit der existierenden Gesellschaftsordnung sein. Im Prinzip ist die Maurerdoktrin kein Gesetz, sondern eine Lehre mit tiefem Sinn, Lehre ьber die Vervollkommnung der menschlichen Geistigkeit.
Auf Seite 9 sind einige von den Grandzielen des Bundes der Freimaurer dargelegt.
Auf Seite 10 haben die Leser die Mцglichkeit einen der hervorragendsten Philosophen des freien Maurerhandwerks Gotthold Ephraim Lessing kennenzulernen. Lessing, genannt auch „der erste kьnstlerische Kritiker Deutschlands”, ist gewьrdigt vor allem wegen seiner philosophischen Kritik, die freie und demokratische Entwicklung der Gesellschaft, Toleranz und Recht auf Freisinn bekennt. Lessing widmete dem Mauerwerk die Broschьre unter dem Titel „Ernst und Falk”. In ihr дuЯert er die Philosophie des Mauerwerks so wie die Antriebe, die die Leute zum Mitgliedschaft in dem Bund der Freimaurer stieЯt.
Auf Seiten 11 bis 18 ist eine historische Ьbersicht verцffentlicht. Sie zeigt die Entwicklung des Mauerwerks durch die Jahrhunderle und hat den Titel „Der Orden der Templiers, Rosenkreuzer und des Bundes der Freimaurer”. Der Stoff endet auf folgende Weise „Was dachte in jedem Moment des Triumphs der Maurerprinzipien bei dem Errichten der Grundlagen des Staates neuen Typs der Mдrtyrer des Ordens der Templiers Jacques de Mol, der auf der Scheiterhaufen verbrannt wurde, als er von dem Himmel hinunterschaute? War er gerьhrt, geschmeichelt, erheitert oder einfach… verblьfft?!?”
Auf Seiten 19-27 ist dargelegt die Geschichte des Entstehens und der Entwicklung des Mauerverks in den bulgarischen Lдndern bis zum 27 November 1917, als die Grьndung der GroЯsymbolloge Bulgariens verkьndet wurde. Parallel wurden die bedeutenden Ereignisse zu dieser Zeit von der Geschichte Bulgariens beschrieben, damit die Bedingungen in dennen sich das Mauerwerk im Lande entwickelte klar werden.
Auf Seite 34 ist ein authentischer Vortrag der GroЯloge Bulgariens anlдЯlich der Begehung ihres 10-jahrigen Jubilдums im Jahre 1934 dargelegt. Weiter liegt die volle Liste der bulgarischen Maurer bis 1934 Jahr.
Die Seiten 38 bis 39 sind die sogenannten „schwarzen Seiten” fьr das bulgarische Mauerwerk. Auf diesen Seiten sind Publikationen gegen die Maurer wiederspiegelt so wie Faksimile des im Jahre 1940 angenommenen faschistischen „Nationschutzgesetzes”. Dieses Gesetz verbat in Bulgarien die Exietenz von Organisationen, die intemationale Beziehungen unterhielten. Mitten unter diesen Organisationen gerieten auch die Maurerlogen.
Die letzen Seiten bestimmt die Zeitschrift „Licht” fьr die Darstellung des Maurerwerks in der schцngeistigen Literatur. Verцffentlicht ist ein Auszug aus dem Roman „Brandstдtten” des polnischen Klassiker Stephan Jeromski. In einem Kapitel des Buches, genannt „Die Aufnahme des Schьlers” macht Jeromski eine freie Interpretation des Maurerritual zur Aufnahme eines neuen Mitgliedes in der Bruderschaft.
Die Zeitschrift „Licht”, herausgegeben von der GroЯloge Bulgariens, ist Erbe und Fortsetzer der Ziele, der Aufgaben und des Geistes des ersten gedruckten Organs der GroЯloge Bulgariens die Zeitschrift „Freimaurer”, die zum ersten Mal im Januar 1922 J. herausgegeben wurde.